Monthly Archives Oktober 2016

Gegenbesuch China 2016

 4 Wochen lang hatten die chinesischen Schüler Wu Tonguye Werty, Yang 2, Yang 1, Rain, Nicole, Simba Deutschland kennen lernen dürfen. Sie waren im Juni unsere Gäste gewesen und hatten Einblicke in die deutsche Kultur, den Schulalltag der Johanna-Wittum Schule in Pforzheim und in die Arbeitswelt bei einem 2-wöchigen Praktikum in den Firmen Dentaurum und Witzenmann gewinnen können. Nun waren wir Graziella Veit, Denis Ulsamer, Luis Hauptmann, Christina Weisheit und Edgard Remchen mit Projektleiter Doktor Braun der die Begleitung seiner Frau Monika genießen durfte, auf dem Weg nach China. Am 4. September 2016 landeten wir dann ohne Probleme am Lu Kou Flughafen an und wurden sehr herzlich begrüßt.

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In den ersten 2 Wochen durften wir zusammen mit unseren chinesischen Schülern den Unterricht an der Nanjing Foreign Language School Xianlin Campus besuchen.
 
Besondern gerne saßen wir in den Deutsch-Stunden von Werty, Yang 2 und Yang 1 die das Sino German- Projekt gewählt hatten und somit entschlossen hatten in Zukunft ein Studium in Deutschland abzusolvieren. Damit dies auch möglich ist hatten die Schüler dieser 2 Klassen jeden Tag mehrere Stunden Deutschunterricht. Der reguläre Schultag der Chinesen begann um 7:30 Uhr und endete um 21:10 Uhr. Um so glücklicher waren wir als wir einen speziell für uns angefertigten Stundenplan bekamen. Vormittags hatten wir Unterrichtsstunden die uns die chinesische Kultur näher bringen sollten wie z.B.: Martial Arts & Thai Chi, Kalligrafie & chinesische Kunst, Paper Cutting, Töpfern und Theater mit dem Thema Beijing Opera.

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Nachmittags nahmen wir dann an den regulären Stunden teil. Am ersten Wochenende fuhren wir nach Hangzhou wo dieses Jahr auch das G20- Treffen stattgefunden hatte. Nach 2 Wochen flogen Doktor Braun und seine Frau wieder zurück nach Deutschland, für uns Schüler war erst Halbzeit.
Wir sahen viel von Nanjing in den darauffolgenden Wochen. Besuchten den Dinglin Tempel Fangshan Jiangning in dem wir gemeinsam mit den Mönchen essen durften, wanderten auf dem Purple Mountain, machten viele Bootstouren auf dem Yangtze River und sahen sehr hohe Gebäude und Pagoden. Eins der vielen Highlights war der Besuch bei der chinesischen Feuerwehr. Wir durften die Uniform tragen und  wurden von der Feuerleiter hoch in die Luft getragen. Ebenso besuchten wir die Firma Zelang und nahmen an einer Führung durch die Produktionskette teil. Wir lernten viel in dieser Zeit über die chinesische Kultur und das dortige Leben. Somit konnten wir einiges für unser weiteres Leben aus China mitnehmen als wir schließlich am 02. Oktober den Rückflug nach Deutschland antraten.