Treffen in Wien April 2016

Treffen in Wien 17.04.2016 – 23.04.2016

 

Gut gelaunt und erwartungsvoll ging es um 10 Uhr an der Johanna Wittum Schule los.

Nach 8 Stunden Fahrt war es endlich soweit -die Schüler wurden von den Gastfamilien abgeholt und die Lehrer wurden in einem Hotel in der Nähe der Schule untergebracht.

Nach einer kurzen Begrüßung am Montagmorgen von den Gastgebern, wurde der aktuelle Stand unserer Homepage und der eTwinning Plattform von Alessio und Alicia vorgestellt. Dies fand im Chemiesaal des Kollegium Kalksburg in Wien statt.

Schnell waren die Aufgaben verteilt und es ging in internationalen Gruppen an die Arbeit.

In 3 Tagen gemeinsamer und intensiver Arbeit wurden Unterrichtseinheiten über Bioethanol erstellt.

Darin enthalten waren unter anderem ein Experiment zur Herstellung von Bioethanol aus Altpapier und die Umwandlung von dem hergestellten Ethanol in Elektrizität über eine Brennstoffzelle.

Außerdem enthält das Unterrichtsmodul Animationen, Videos und Hintergrundinformationen(z.B. die Funktion einer Brennstoffzelle) rund um die Bioethanolproduktion.

Die Versuchsprotokolle für Lehrer und Schüler wurden in die jeweiligen Landessprachen übersetzt, sodass das Modul nun nahezu europaweit im Unterricht genutzt werden kann.

Alle Dateien wurden unmittelbar auf die Projekthomepage hochgeladen und auf der eTwinning Plattform des Projekts präsentiert. Nun begann das kulturelle Programm, welches durch die gastgebende Schule bestens organisiert wurde.

Am Mittwoch besuchten die Lehrer die kaiserliche Schatzkammer in der Hofburg mit den Reichsinsignien der Stauffer aus dem 12. Jahrhundert. Die Schüler wurden in Gruppen eingeteilt und bekamen eine Führung von den gastgebenden Schülern durch Wien, wobei sie berühmte Bauwerke der Stadt sehen konnten.

Wir besuchten auch das Kernkraftwerk Zwentendorf, das nach einer knappen Volksabstimmung 1978 niemals in Betrieb genommen wurde und deshalb nur als Kulisse für verschiedene Filme bzw. Ausbildungsstätte für Kernkrafttechniker dient.

Eine mögliche Idee für ein neues Erasmus+ Projekt auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien wurde uns von einem Spezialisten der EVN (Energieversorgung Niederösterreich) präsentiert. In seinem Projekt sorgt er dafür die CO2 Konzentration zu verringern. Dafür nutzt er in der Natur vorkommende Algen, welche biologisch abbaubaren Kunststoff über ihren Stoffwechsel produzieren.

Am Freitag kontrollierten wir die Qualität der Präsentationen und besuchten die Biogas und Müllverbrennungsanlage.

Ein erstmals etabliertes internationales Kreativteam war für die Optimierung der Homepage verantwortlich.

Wir bedanken uns bei den Gastgebern und insbesondere bei den Gastfamilien für die kurzweilige Woche.