Gegenbesuch in den USA

Auch dieses Jahr besuchten wieder Schüler der Johanna-Wittum Schule die Governor‘s School for Science and Mathematics. Nach kleineren Schwierigkeiten mit den Flügen landeten Jan Kunzmann, Nicole Wirth und Sonja Lochmüller mit dem RES Projektleiter Dr. Jürgen Braun und seiner Frau am 14. August in den USA. An der Schule angekommen wurden alle trotz einer späten Uhrzeit herzlich empfangen. Besonders  die amerikanischen Schüler Chase Turner, Allana Mutuc und David Kindervater, die zuvor sechs Wochen in Deutschland verbracht hatten, freuten sich ihre Freunde begrüßen zu dürfen.

1
In der ersten Woche wurden verschiedene Kennenlern-Spiele für die Schülern veranstaltet. Desweiteren durften die deutschen Besucher einen Eindruck des Alltages an der GSSM gewinnen, indem sie einige Tage den Unterricht beiwohnten. Am 22.08. begann dann das Forschungspraktikum an der University of South Carolina in Columbia. Alle drei Schüler erhielten unterschiedliche, sehr interessante Projekte an denen sie bis zum 22.09 forschten. Für Jan Kunzmann hieß dies, die Erforschung der Konzentrationen von Proteinen und RNA in Muskeln bei kachexischen Mäusen. Sonja Lochmüller hatte ihren Forschungsplatz im Chemical Engineering Department und forschte an einer erhöhten Expression von dem P-glykoprotein durch Verapamil, um die Krankheit Alzheimer zu bekämpfen. Nicole Wirth forschte an Glutathiontransport in den Zellen und in Mitochondrien unter verschiedenen Bedigungen.  Am Ende hatten alle drei eine genaue Dokumentation über ihre Forschung erstellt, in Form eines Researchposter und einer Präsentation.
Da das Forschungspraktikum nur unter der Woche stattfand, blieb an den Wochenenden ausreichend Zeit um dem kulturellen Aspekt Genüge zu tun. Hierfür wurden zum Beispiel Ausflüge nach Charlotte oder dem historischen Charleston mit Fort Sumter unternommen. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Football Spieles der Mannschaft von der University of South Carolina, den Camecocks. Durch das fast schon tropische Klima in South Carolina wurde der Huntington Beach Besuch von den Deutschen am letzten Sonntag vor der Abreise sehr genossen. Den besten Einblick in die amerikanische Kultur und auch das größte Highlight war jedoch der Wochenendbesuch in den unterschiedlichen Gastfamilien.  

2

In den sechs Wochen hatten die deutschen Schüler detaillierte Einblicke in ihre befürworteten Forschungsgebiete erhalten und zusätzlich noch in der Sprache die sie immer in diesem Gebiet begleiten wird. Diese Herausforderung und alle Erfahrungen und neue Freunde werden Jan, Nicole und Sonja noch lange begleiten. Am 24. September endete dann auch schon die achte Runde des RES Programmes. 

3